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Julie Fischer


Sämtliche Zellen des menschlichen Körpers, ausgenommen nur die Nerven- und Herzmuskelzellen, werden im Laufe des Lebens mehrfach ausgetauscht. Um zu berücksichtigen, dass bei Lebewesen eine Änderung von physischen Merkmalen nicht notwendig eine Änderung der Identität bedeutet - der Kater Eugen bleibt beispielsweise Eugen, auch wenn ihm die Nachbarskatze ein Ohr abbeißt -, bietet sich folgende Definition der Identität an:
Da Identität auf Unterscheidung beruht und die Unterscheidung ein Verfahren ist, das ein Ganzes untergliedert ("scheidet"), kann etwas nur als Teil eines Ganzen Identität erlangen.
Vor diesem Hintergrund ist die Wahl eines Pseudonyms vielleicht besser?!

Das Pseudonym ist ein fingierter Name, der am häufigsten von Künstlern und Schriftstellern anstelle ihres bürgerlichen Namens verwendet wird.
Einige Personen arbeiteten zeitlebens unter einem Pseudonym . Andere ändern nur für bestimmte Lebens- oder Schaffensperioden oder für besondere Werke ihren Namen (zum Beispiel Jasmin Wagner ? Blümchen, Agatha Christie ? Mary Westmacott).

Bei der Wahl eines Pseudonyms spielen zahlreiche Gründe mit. Zum Beispiel aus Furcht vor Verfolgung, Wunsch nach Originalität, Spaß am Verwirren der Welt außerhalb der Familie, Suchen nach Aufmerksamkeit, um sich interessanter zu machen, um einen schwer aussprechbaren Namen zu vereinfachen oder um einen langen Namen zu verkürzen. Aus Nikolaus Günther Nakszynski wurde so beispielsweise der Schauspieler Klaus Kinski und aus Udo Jürgen Bockelmann der Sänger Udo Jürgens.

Identität oder Pseudonym - das ist die Frage.



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