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ISBN 978-3-940640-54-3

Die Fäden


von Roland Lach
DIN A 6, ca. 137 Seiten.
Preis: 9.90 Euro
*inkl. Mwst. zzgl. Versandkosten
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Leseprobe aus "Die Fäden":

Fäden

Woran denkt ein Held, wie viele
Gesichter hat er? Gott ganz allein.
Wie viel seine Mutter? Viele,
schwarze, blaue, grüne, gelbe. In
den Augen von schlimmen Hundekillern,
nur human möchte ich sein.
Das große Loch, dass ich bin zwischen
Sonnen und unendlichen
Meeren. Das Maß sammelt Wässer
im Grab der Vergangenheit.
Eine Urne mit Asche, Marmorblock,
Vernunft, das ist das eine
ohne sich. Die Erde dreht sich
allein. Die Sommer glänzen in den
Sternen. Die Vollendung ist zwei
Mal. Ein Mal ohne mich. Denke
nicht mehr sonst bist du ein heiliger
Held. Sekunde, einsame Heldin
der Minute. Ein Augenblick des
Regens, dann der Sonnenschein.
Das Grüne Blatt am Baum, am
Boden vor dem Winter. Was zählt
ein glücklicher Moment. Der
Dampf der Hölle steigt manchmal
auf. Verzweiflung, Ohnmacht, immer
dieselben Worte, Vergehen,
stehen bleiben, Einsamkeit. Dann
der nächste Augenblick, das Licht.
Tage, Monate, Jahre. Hoffnung
des Neubeginns. Freunden die
bleiben. Ängste die vergehen.
Erfolge des Tages. Wo ist der
Himmel? Wenn die eigene Hülse
das Beste zu sein scheint. Hinter
Ihr noch mehr Raum. freischwebende
Träume. wo ist die Wirklichkeit,
wenn keine Zeit sie mehr
umhüllt. Warten auf den nächsten
Augenblick, nächsten Gedanken?
Stille, Natur, die Straße ins irgendwo.
Das Dasein, bewusst und
wartend auf die Glückseligkeit. Sie
ist noch ein Baby klein, in vielem
versteckt. Tue dein Übliches nichts
tuend, so greifst du nach ihr im
stillen Winkel des Flusses der Zeit.
Dieses Leben ist nur ein kleiner,
großer Schritt. Danach kommt
etwas anderes. Und schon allein
die Neugier ist der Lohn der Sekunde
die nicht mehr allein ist. Der
Sonntag danach. Kleine Wesen
bevölkern den Wald. Sie springen,
hüpfen, spielen und sind einfach
nett. Auf dem Weg zur Spitze des
Berges in einer Pferdekutsche
fährt ein Prinz in den kleinen Wald.
Am Berge angelangt, fasste er sich
am Kopf und denkt nach was er für
Wunder am Wege sah. Dann blitze
und donnerte es plötzlich und er
lief wie ein wilder Hengst den Berg
hinunter, nachdem er den Wald,
die Lüfte und die Blitze berührt
hatte oder sie ihn. Die Welt ist ein
Wunder dachte er sich. Sein Körper
sah einen Baumstumpf mit
geschlossenen Augen und spürte
den Blitz der Erde ihm Rücken zur
ihm nach Erwachen rufen. Das
Meer mit dem Geräusch des Universums.
Keine Körperlichkeit nur
ein intensiver Augenblick. Worum
geht es? Das Wachsen hinter allem
das ist das Eine was den
Neuanfang verheißt und die Wälder
schweigen bis zum später mal.
Der Affenmensch springt aus dem
Fenster ins Gras. Der Traum
schließt seine Tore.

 

Das Schicksal

Seltsame Wege geht es
unerwartet, unsichtbar
der Schmied schmiedet ein
Medaillon, das dich begleiten soll
doch wohin es geht weiß niemand
kleine verzweigte Wege führen
dich zum Altar deines Selbst
du siehst dich im Spiegel und
fragst dich, wen sehe ich da
habe jemand anderes erwartet
wo ist der, den ich mir erträumt
habe?
Stattdessen der Anblick einer
fremden Person
entstanden aus den Wirren der
Zeit
ohne den Weg zum Brunnen geht
sie Wege entlang und dreht sich
um auf der Suche nach ihrem
Schatten
dieser ist unendlich fern
am Brunnen der Zeit.

 

Der Schöpfer

Was passiert wenn ein Tropfen
Wasser das ganze Meer füllt?
Glück leuchtet in den Augen
das Haupt neigt sich zur Erde
die Stille vibriert mit dem Ozean
der Regen fällt
der Wind weht
die Zeit involviert in jeder
Bewegung
misst den Tag des Lebens
das Leben besteht aus einem
Wassertropfen
das Hören, Sehen, Fühlen kann
der Himmel voller Sterne
wie weit musst du gehen um das
Tal des blumigen Glücks zu
erreichen?
Wie weit bis zur nächsten Wiese
voller Gras ?
Das Auge leuchtet hell, wenn
Gedanken emporschießen zum
Schöpfer der Welt.
Die Zeit mit dir
Der Alltag ist still
auf der Wiese der kleinen Sterne
spielen Erwachsene ihr Spiel
nichts mehr soll sich ändern
in dem Tal der Jahreszeiten
ab und zu ein Lichtblitz des Glücks
ab und zu ein Schatten des
Gemüts
in der Sonnenwende der Zeit
kümmert sich niemand ums
Gestern
der Morgen erwacht nach der
Sternennacht
ich bleibe mit dir allein bis zum
grauen Haar
dann kommen die anderen mit der
tickenden Uhr
unterbrechen den Kreis der
Wiederkehr
und frei sein
es ist warm da draußen
die Sonne scheint
wenn der Regen kommt gehen wir
in die Hütte erzählen Belangloses
schlafen vielleicht
wir haben noch Licht in den Augen
sehen die Atome tanzen vor uns
wenn es still wird leuchtet der
Mond.

 

Die Blume

Die Giraffen lachen
ein stiller Wind
die Schlange gleitet durch das
Gras
die Wölfe stehen am Berg
sie heulen wegen dem Nebel im
nassen Gras
der Schamane geht
steht im Himmel
seine Kleider flattern im Wind
er öffnet die Tür zur Hölle
malt etwas an die Wand
ein Schluck Wasser am stillen
Fluss bei Vollmond
haarsträubend von Pilzen vergiftet
er sieht Bilder
hört ein Zischen in seinem Ohr
das Baby hat Laufen gelernt
die Farben ziehen magisch an
die Geräusche legen sich wie ein
Teppich
im Tal ist es dunkel
die Medizinfrau erzählt
Geschichten von Blumen auf der
Wiese
reinen Herzens hält sie eine in der
Hand.

 

Der Punkt

Ein Wesen aus den Sternen fällt
auf einen einsamen Indianer der
im Kanu
paddelt im See
die Wolken lichten sich
wer bin ich auf der einsamen
Erde?
Ein Untier das laut schreit
nackt vor einem Frauenzelt baden
geht
in dem Fluss in dem sein Hund
ertrank
es ist das Schicksal niemand zu
sein und nie zu werden
ein Punkt im Nirgendwo
schlafen an der Rippe des Löwen
ein Augenblick
den Sonnenaufgang sehen mit
dunkler Brille
drei vier Worte sagen
und einschlafen am weißen Berg
die Linde neigt sich im Wind
der Kelch ist voll Wein
die Augen leuchten
der Elch rennt im Gras
ein Mann kann auch Mutter sein
für das Kind
ein Zauberer räumt ab.

 



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