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ISBN 978-3-940640-74-1

Der Weg zur vollkommenen Freude


von Günter Brtnik
DIN A 5, ca. 157 Seiten.
Preis: 9.90 Euro
*inkl. Mwst. zzgl. Versandkosten
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Buchinhalt "Der Weg zur vollkommenen Freude":

Auf einem Weg zu sich selbst, am spanischen Jakobs-weg im Jahre 2006, begegnet Günter Brtnik inem neuseeländischen Countrymusiker. Dieser beauftragt Günter Brtnik, die gesamte Europäische Union zu durchqueren und den europäischen Geist mit den Füßen in die Herzen der Europäer zu tragen. So begibt sich Günter Brtnik zu Fuß, allein mit Gott, auf einen über 4000 Kilometer langen Pilgerweg durch die Europäische Union, durch Polen, Tschechien, Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich und Spanien und ist dabei auf der Suche nach der „vollkommenen Freude“, dem höchsten Glückszustand, den ein Mensch erlangen kann. In wenigen Begebenheiten gelingt es ihm, diese vollkommene Freude zu finden.

 

Leseprobe aus "Der Weg zur vollkommenen Freude":

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„Gehe nicht, wohin der Weg führen mag, sondern dorthin, wo kein Weg ist, und hinterlasse eine Spur“. So gehe ich dorthin, ins Land meiner Väter. Mein Vater ist im Tschechischen Mähren aufgewachsen. Kein offiziell markierter Pilgerweg führt hindurch. Es ist mehr als Gelegenheit, um meinen Weg durch die gesamte EU zu komplettieren. Ich möchte ein Zeugnis der Einheit des christlichen Abendlandes geben, beabsichtige 2012 im polnischen Marienwallfahrtsort Tschenstochau zu starten und durch Tschechien bis in meinen Heimatort, den oberbayerischen Marienwallfahrtsort Altötting, zu pilgern, sozusagen von Schwarzer Madonna zu Schwarzer Madonna. Es trifft sich gut, dass Altötting und Tschenstochau Partnerstätte sind. In Deutschland sind, selbst in besten Fachgeschäften, keine Wanderkarten für meine ersten Etappen ab  Tschenstochau aufzutreiben. Per E-Mail frage ich bei der Touristikinformation in Tschenstochau an. Sie empfehlen mir, anstelle einer Pilgerschaft, im Krakauer Jura zu wandern und für alles Weitere öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Ich ant- worte, bereits im Krakauer Jura gewandert zu sein, was der Tatsache entspricht. Öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen entspricht im Übrigen nicht „der Würde eines Pilgers“, führe ich fort. Die polnische Touristik-Info stellt daraufhin den Kontakt mit mir ein. Letztlich werde ich etwas nördlich von Sankt Annaberg starten. Ein polnischer Busticketverkäufer gibt mir diesen Tipp.

In München löse ich bei ihm, in der Geschäftsstelle von Sindbad-Reisen, wenige Wochen vor meiner Abreise, ein Busticket nach Tschenstochau. „Hin und zurück“, fragt mich der freundliche Verkäufer. „Nein, nur die einfache Fahrt“, entgegne ich ihm. „Zurück gehe ich zu Fuß“. Es sind diese kleinen Momente, ein verdutzter  Gesichtsausdruck des freundlichen Ticketverkäufers, die mich noch lange erheitern.

...

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Sonntag, 8:00 Uhr morgens – wir sieben Pilger stehen  pünktlich vor der Kirche. In freudiger Erwartung möchten wir eintreten. Die Kirche ist geschlossen. Alle sind traurig und wollen bereits weiterpilgern. „Das ist doch kein Problem“, meine ich, „wir brauchen nur die Kirche öffnen“.  Verdutzt schauen mich meine Mitpilger an,  alsob ich die Kirche aufbrechen wolle. Ich schreite zur Tat.
Gleich neben der Kirche ist das Rathaus und an diesem 07. Juni Europawahl.* Die Wahllokale haben soeben geöffnet, und ich bin der erste, der dieses französische Wahllokal betritt. Noch kein Wähler ist da. Schließlich bin ich Europäer und darf eintreten, möchte jedoch den Bürgermeister sprechen. Der Bürgermeister nimmt sich Zeit und hört sich mein Anliegen an. Obwohl ich kein Französisch spreche, habe ich durch meine Pilgerreisen lange  Erfahrung mich zu verständigen und  erkläre dem Bürgermeister gestikulierend, dass ich Pilger bin und mit anderen Pilgern in der Kirche singen will. Ein lautes „Halleluja“ von mir im Wahllokal und der Bürgermeister geht fort. Meine fränkischen Pilger sind skeptisch. Fünf Minuten später kommt der Bürgermeister aus einer Seitengasse mit einem Schlüssel zur Kirche und sperrt uns diese auf. Wir sagen ihm ein herzliches Merci und haben einen tollen Gottesdienst, mit geistlichen Texten und vielen Liedern.

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