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Gute Nacht 2


von Roman Reischl
DIN A 5, ca. 61 Seiten.
Preis: 9.90 Euro
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Inhalt "Gute Nacht 2" :

Das Dinosaurierland


Regen, Regen und wieder nur Regen. Der kleine Bauer Toni war gar nicht gut gelaunt. Nicht mal sein Hündchen wollte mehr vor die Tür gehen. Am schlimmsten war das schlechte Wetter für Tonis Kühe. Sie standen im engen Stall statt draußen auf der Weide.

Der Bauer Toni fragte nun seinen Opa am Telefon, ob er zu ihm auf den Bauernhof kommen möchte, damit der Toni einen Ausflug mit seinem besten Freund machen kann.

"Ich bleibe nur einen Tag und eine Nacht weg, Opa!",

sagte er am Telefon.

"Ist gut, mein Junge. Ich komme natürlich und kümmere mich um deine Tiere.",

versprach sein Großvater dann.

Noch am selben Abend marschierten die beiden Freunde mit ihren Rucksäcken über die Berge bis zum verlassenen Tal. Es regnete immer noch, aber sie hatten ein großes, modernes Zelt dabei. Auch an Essen und Trinken fehlte ihnen nichts. Als das Zelt fertig aufgestellt war, wurde es schon dunkel. Die Nacht brach herein in der einsamen Gegend.

Es wurde sehr kühl in der Nacht und der Toni und der Fritz kuschelten sich fest in ihre Decken. Die Glut ihres Lagerfeuers vor ihrem Zelt war noch nicht ganz abgekühlt. Das lockte plötzlich einen hungrigen Kojoten aus dem Wald an. Sein unheimliches Geheul weckte die Bauern aus dem Tiefschlaf.

"Warte bis er weg ist Toni.",

flüsterte der Fritz.

"Dann gehe ich hinaus und trete die Feuerstelle aus."

Der Bauer Toni nickte und verkroch sich zitternd in eine Ecke.

Am Morgen, als es wieder hell wurde, war kein Kojote mehr zu sehen. Dafür aber machten die zwei Freunde aber beim Weiterlaufen durch das Tal eine sehr seltsame Entdeckung. Sie fanden den Fußabdruck eines Tieres im Sand neben einem kleinen Gebirgssee.

"Aber der Fußabdruck ist ja riiieesig!",
rief der Toni gleich ganz entsetzt.

"Der Fuß ist ja größer als ein Auto! Was soll das denn für ein Tier sein? So etwas gibt es doch gar nicht!"

Der Fritz wurde ängstlich:

"Los, Toni, laufen wir weg, schnell. Hier stimmt irgendetwas nicht."

Kaum hatte er das gesagt, erklang eine krächzende Stimme aus einem Gestrüpp:

" Doch, junge Männer, das gibt es schon. Wartet nur ab, bis es 12 Uhr Mittag ist. Dann kommen sie!"

Hinter dem Busch saß eine alte Frau mit einem krummen Stock in der Hand. Sie stand auf und begann zu erzählen:

"Ich bin seit 50 Jahren im verlassenen Tal. Wisst ihr, was hier jeden Tag pünktlich zur Mittagsstunde passiert?"

"Nein, was denn?",

erkundigte sich der aufgeregte Bauer Toni.

Die Kräuterhexe hob ihren Stock in die Luft und sprach mit lauter Stimme:

"Dann, ja dann kommen die Dinosaurier! Denn das Tal der Verlassenen ist ein übrig gebliebenes Reservat der größten und gefährlichsten Tiere der Welt! Dieses Tal ist ein Dinosaurierland!"

Dem Fritz und dem Toni schlotterten die Knie. Sie wurden weich wie Gummi.

Die alte Frau redete weiter:

"Kein Mensch auf der Welt außer uns Dreien weiß das! Die denken alles, es gäbe keine Dinosaurier mehr."

Es war nicht mehr lange bis 12 Uhr, aber die Hexe beruhigte unsere beiden Bauern. Sie erklärte ihnen, dass sie einen versteckten Aussichtspunkt auf einem Hügel habe und nahm den Toni und Fritz dorthin mit.

Oben angekommen sahen sie wunderbar auf das verlassene Tal hinab.

Punkt 12 Uhr: Ein starker Wind wehte durch die Bergspitzen. Der große See mit der vorher gefundenen Fußspur blubberte. Am Himmel tauchten gewaltige Greifvögel aus der Urzeit auf. Dann hörte man ein Getöse und Getrampel aus der Ferne. Es war soweit. Zwischen den Felsen der Eingänge ins Tal erschienen drei ausgewachsene Tyrannosaurus Rex. Groß wie ein Haus waren sie und sie brüllten mit aufgerissenem Maul. Sie hatten Hunger und wollten auch Essen für ihre Jungen ergattern.

"Bleibt jetzt schön im Versteck sitzen, Männer. Wenn diese Riesen euch sehen wollen sie euch auch fressen",

grinste das Weib die Bauern an.

Am großen See schlenderten noch andere Riesendinosaurier mit einem sehr langen Hals am Ufer herum. Sie mochten das Wasser!

Im Schilf suchte ein anderer dicker Dinosaurier mit Stacheln auf dem Rücken nach seinem Essen.

Doch nun geschah etwas völlig Unerwartetes. Urplötzlich fing die Erde an zu beben. Aus dem dunklen, fast schwarzen Berg in der Mitte des Tals kam Rauch heraus. Dann……. spuckte er auf einmal Asche, dann sprudelte Lava heraus.

Der Fritz rief lauthals:

"Das ist ein Vulkan, ein Vulkan, ein Feuervulkan!"

Der Bauer Toni fiel vor Schreck über den Balkon aus dem Versteck und kugelte den Abhang hinunter.

"Hilfe, zu Hilfe!",

flehte er.

"Wenn mich jetzt so ein Fleischfresser Rex sieht, bin ich erledigt!"

Die alte Hexe warf ihm ein Seil zu.

"Hier, Toni, halt dich fest, wir ziehen dich wieder rauf!"

Fritz war noch aufgeregter als der arme Toni und zerrte das lange Seil mit allen Kräften nach oben.

"Da haben wir Glück gehabt",

meinte die Alte.

"Seht nur Freunde, die Dinosaurier laufen weg. Sie haben Angst vor dem Vulkan. Er bricht aus! Aber habt keine Angst mehr. Hier oben kann nichts und niemand uns erwischen. Die Dinosaurier nicht und der Vulkan auch nicht."

Bauer Toni und sein Freund Fritz warteten noch bis in die Nacht. Das Feuerspucken war vorbei. Die vielen Dinosaurier waren alle weg.

"Das ist das größte Abenteuer, das wir je erlebt haben, lieber Fritz",

sagte der Bauer Toni.

"Wollen wir das unseren Freunden zu Hause verraten?",

fragte der Fritz.

Da mischte sich die Hexe ein:

"Sagt es niemanden, hört ihr? Das bleibt für immer unser Geheimnis, ok? Denn ihr wisst ja, was morgen um 12 Uhr Mittag passiert, meine Lieben! Da kommen die Dinosaurier wieder ins verlassene Tal. Wie jeden Tag!"




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